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ALLGEMEINES
PERU gliedert sich im Wesentlichen in drei Klimazonen:
Küstenstreifen, Gebirgsregion der Anden und das tropische Amazonasgebiet.
BOLIVIEN verfügt über identische klimatische Bedingungen wie Peru im Hochland und seinem Dschungelgebiet. ECUADOR weicht nur leicht vom peruanischen Klima ab, CHILE hingegen gleicht einer klimatischen Insel, bedingt durch seine besondere
geographische Position.

KLIMATISCHE BEDINGUNGEN IN PERU
Wegen des kalten Humboldstromes und der Anden im Osten ist die mittlere und
südliche Küstenwüste von Peru, in der es kaum regnet, sehr karg. Im Norden
kann sich in gewissen Jahren El Niño mit Regenfällen und Temperaturen bis 35°C während des Sommers (Mitte Dezember bis Ende Februar) bemerkbar machen.
In der Umgebung von Lima und südlich der Stadt klettert das Thermometer nur selten
über 30°C. Im peruanischen Winter (Juni bis November) kann es in Lima, bei 15-20°C, schon etwas neblig werden.
In der Andenregion findet man ein völlig anderes Klima. Hier sind die Monate
Mitte März bis Mitte November die besten Reisemonate. Während es tagsüber
meist um die 20°C ist, kann es nachts bis 0°C ausschlagen. In den Bergen regnet
es nie durchgehend, wie es der Fall in Westeuropa ist. In der sog. Regenzeit, von Dezember bis Februar, ergeben sich kurze Platzregen mit folgender starker Sonne; ein buntes Schauspiel zwischen Sonnenlicht und Regen. Die Schneefallgrenze liegt meist bei 5.000 m.
Im Amazonasbecken kann es immer regnen, jedoch liegt die beste Reisezeit im peruanischen Winter, während der Monate Juni bis November.

PERU, BOLIVIEN und CHILE
November ist einer der besten Monate, Peru und seine südlichen
Nachbarländer zu besuchen, weil die meisten Touristen in unseren europäischen Sommermonaten (Ende Juni bis Ende August) verreisen.
Weitere positive Faktoren: Zweite Erntezeit des Jahres und Ende der Kältezeit
im Hochland, leichte Ansätze zur Regenzeit, welche um Mitte Dezember beginnt.
Dem Besucherauge bieten sich farbenreiche Kontraste in den Provinzen und an den majestätischen Bergen. An Perus Küste ist Spätfrühling, viel Sonne und angenehme Temperaturen um 20 Grad. Ähnlich ist es Ende März / Anfang April, nach Ende
der Regenzeit.
Bolivien weist klimatisch nur einen Unterschied zu Peru auf – es verfügt über keinen Meereszugang und folglich fehlt das Küstenklima.
In Chile ist es im nördlichen Atacama-Wüstengebiet stets sehr trocken, in der Zentralregion frühlingshaft, hohe sommerliche Temperaturen über 30°C sind
selten. Der äußerste Süden des Landes hingegen bietet Extreme sobald man sich
den Ausläufern der Polarregion nähert.

Zugreisen nach Peru?

ECUADOR
Sein Hochland ist mit durchschnittlich 2500 m niedriger als das peruanische. Es gibt weniger Niederschläge in der Regenzeit, die auch im Dezember beginnt; dafür ist es dann wärmer und trotz des periodischen Regens hat man mehr Sonnentage als in der Trockenzeit. Auf Galapagos ist im Dezember Hochsaison und gleichzeitig die Brutzeit der Schildkröten und Seelöwen. Zwar regnet es hin und wieder, aber es ist wesentlich sonniger und das Meer viel ruhiger als in den Monaten davor, folglich die beste Zeit zum Schwimmen und Schnorcheln. Dezember ist eine gute Reisezeit, aber falls sie diesen hochpreisigen Monat vermeiden möchten, wählen Sie alternativ den Oktober – dann sind die Preise für Galapagos etwas niedriger.